Aktuelles | Gottesdienste | Was ist wenn... | Unsere Gemeinde | Kirchen | Seelsorgebereich | Kontakt
Boxbild
  Druckversion   Seite versenden

Auf ein Wort

Das ewige Dazwischen

Gott formte die Menschen aus Lehm.

So stellt es die Bibel im Buch Genesis dar. Aus Erde seien wir also. Aus der adamah (hebr. Erde, Lehm) wird der Mensch gebildet.

Die Astrophysiker erklären uns, dass alles Stoffliche, alle Materie aus dem Staub verloschener Sterne entstand. Wir sind Sternenstaub! Diese Vorstellung gefällt unserem Ego schon besser! Sternenstaub klingt irgendwie himmlisch!

Um das Himmlische geht es ja in den Weihnachtstagen. Dass Gott Mensch wird. Einer von uns. Ein ganz konkreter Mensch: Jesus von Nazareth.

Diese Sprache muss für unsere Tage noch einmal übersetzt werden. Denn Jesus wäre bei weitem nicht der einzige Gottessohn in den Mythen der Menschheit. Pharaonen, einige Könige und Kaiser, fernöstliche Weise und Herrscher haben diesen Titel erhalten.

Im Weihnachtsevangelium werden die Geheimnisse des Himmels mit den irdischen Fakten verknüpft. Unser irdisches Treiben, das sich bis zur Grausamkeit entwickeln kann, wird von „oben“ erlöst.

Wir bleiben zwar im „ewigen Dazwischen“, zwischen Lehm und Himmel, doch Gott haucht uns noch einmal seinen Geist ein. Den Geist der Liebe, der Großherzigkeit und der Freiheit. In diesem Geist wird Alles neu.

Mit Segenswünschen für das Weihnachtsfest und jetzt schon guten

Wünschen für das Neue Jahr 2018

im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

ganz herzlich Ihr

Pfarrer Matthias Untraut und Gemeindereferent Bernhard J. Wolf (Text)

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.Ok, verstanden.