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Kirchen

Kurzchronik

Der Ortsteil Ziegelstein verdankt seinen Namen einem alten Bauernhof mit Ziegelei. Neben dem Ziegelhof wird ein Schloss der Haller von Hallerstein erstmals 1370 urkundlich erwähnt. Mit der „Herrnhütte“ haben die Herren des Rates der Stadt 1554 südlich davon eine eigene Ziegelei gegründet.

1818 bildete das Dorf Ziegelstein und die Ansiedlung Herrnhütte eine politische Gemeinde, die erst 1920 nach Nürnberg eingemeindet wurde.

Nach dem 1. Weltkrieg, im Jahr 1919, begann der Arbeiter- und Soldatenrat Nürnbergs mit einem groß angelegten Siedlungsprojekt. Als Siedlungsgelände wurde eine Waldfläche außerhalb der Stadtgrenze requiriert. Diese Landbesetzungen wurde in der kurzen Regierungszeit der Arbeiter- und Soldatenräte in München legalisiert. Nach den Plänen von Architekt J. Schmeißer entstanden im Loher Moos und in Buchenbühl zwei Siedlungen, in denen allerdings keine Kirchen vorgesehen waren.

Auf katholischer Seite gehörten die beiden Siedlungen zur Pfarrei St. Martin, die 1921 ein Gelände am Bierweg von der Staatsforstverwaltung erwarb. Trotz der Inflationszeit wurde darauf die Notkirche St. Georg errichtet und am 19.11.1922 von Erzbischof Jakobus von Hauck eingeweiht.

Notkirche St. Georg
Notkirche St. Georg
Innenraum
Innenraum

 

 

 

 

 

 

 

 

1926 konnte daneben ein Kindergarten für 50 bis 60 Kinder eröffnet werden, der 1972 durch einen viergruppigen an der Streitberger Straße ersetzt wurde.

1925 wurde aus der Filialgemeinde St. Georg eine selbstständige Kuratie, 1938 unter dem damaligen Kuraten Karl Röckelein eine Pfarrei.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde in Buchenbühl, Hermann-Löns-Straße 8, eine ehemalige Militärbaracke in eine kleine Kirche und einen Kindergarten umfunktioniert. Sie stand an gleicher Stelle, wo heute die Filialkirche Maria Hilf mit Kindergarten ist.
 
Notkirche Maria Hilf
Notkirche Maria Hilf
Innenraum
Innenraum

 

 

 

 

 

 


In Ziegelstein überdauerte die Notkirche St. Georg den Krieg, musste aber wegen Baufälligkeit 1954 geschlossen werden. 1956 konnte die jetzige Georgskirche geweiht werden.

1972 legte Pfarrer Röckelein nach 41 Jahren sein Amt nieder.

Ihm folgte Pfarrer Ferdinand Rieger, dem unsere Gemeinde vieles verdankt, u.a. das Pfarr- und Jugendheim und die Renovierung unserer Pfarrkirche, die 1987 ihre jetzige Gestaltung erhielt.
2005 ging Pfarrer Rieger nach 33 Jahren in den Ruhestand.

Seit September 2005 ist Matthias Untraut Pfarrer des neu gegründeten Seelsorgebereiches Sebalder Reichswald, welchem 6.000 Katholiken aus den drei Pfarreien St. Georg (N-Ziegelstein), Maria Hilf (N-Buchenbühl) und St. Margaretha (Heroldsberg) angehören.