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Gottesdienste

Impuls "Auf ein Wort" aus der aktuellen Gottesdienstordnung

Sei besiegelt mit der Gabe Gottes, dem Heiligen Geist.

Nach der Nennung des Vornamens spricht der Bischof oder sein Vertreter bei der Firmung diesen Satz. Dabei macht er mit dem geweihten Chrisam (einem Öl) ein Kreuzzeichen auf die Stirn des Jugendlichen.

Was ist eigentlich Firmung?

Mit dieser Frage beginnt meist die Firmvorbereitung. Da gibt es natürlich viele Antwortversuche. Im Grunde bleibt es aber ein Geheimnis zwischen Gott und Mensch, das wir hier feiern.

Überhaupt tun sich viele Christen (nicht nur Jugendliche!) mit dem Heiligen Geist am schwersten. Irgendwie gehört es wohl zu seinem Wesen, dass sich an ihm unsere Vorstellungsgabe aufarbeitet. Vater, Sohn, da haben sich längst innere Bilder bei uns eingenistet. Die Taube und die Feuerzungen – beides Bilder/Symbole für den Heiligen Geist – stellen uns aber nicht so zufrieden.

Haben wir noch einen Zugang zum archaischen Handauflegen und zu einer (königlichen) Salbung?

Es bleibt geheimnisvoll. Die Zusage und die Geste sind ineinander verwoben und stellen wirklich eine Kräftigung dar.

„Das könnte ich eigentlich öfter gebrauchen!“ sagte einmal ein Jugendlicher am Ende der Firmvorbereitung.

Wo er recht hat …

Bernhard J. Wolf
Bernhard.j.wolf@gmx.de